Informationen des Landratsamtes Würzburg

Das gilt aktuell im Landkreis Würzburg:

Die bayernweite Krankenhausampel steht auf rot.

Wann gilt Stufe rot?

Die rote Stufe gilt, sobald landesweit mehr als 600 Intensivbetten mit Covidpatienten belegt sind. Das Bayer. Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat Stufe rot am 8.11.2021 festgestellt, somit steht die Krankenhausampelt seit 09.11.2021, 0.00 Uhr auf rot.

Aktuell gültige Regelungen:

Details zu allen aktuellen Regelungen finden Sie unter www.bayern.de. Die wichtigsten Regelungen haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Ungeimpfte / Nichtgenesene:

Ungeimpfte und Nichtgenesene dürfen sich nur noch mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und höchstens zwei Angehörigen eines weiteren Hausstands treffen. Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren und drei Monaten zählen nicht mit.

2G-Regelung ist flächendeckend ausgeweitet worden und gilt nun auch für:

• Innengastronomie
• Außengastronomie
• Körpernahe Dienstleistungen (inklusive Friseure)
• Hochschulen
• außerschulische Bildung (Musikschulen, Fahrschulen, Volkshochschulen etc.)
• die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung
• Bibliotheken und Archive
• Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen

Ausgenommen sind:
• Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen (das sind z. B. Fußpflege, Logopädie oder Physiotherapie)
• Prüfungen (hier gilt aus verfassungsrechtlichen Gründen nur 3G plus)
• Ungeimpfte 12- bis 17-Jährige, die in der Schule regelmäßig negativ getestet werden. Ihnen bleibt der Zutritt zu 2G übergangsweise bis Ende Dezember zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten, in der Gastronomie und dem Beherbergungswesen möglich. Dieser letztmalige Übergangszeitraum bis Ende Dezember sollte dringend für eine Impfung genutzt werden.

2G-Regel im Einzelhandel, mit Ausnahme folgender Geschäfte für den täglichen Bedarf:

  • Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung
  • Getränkemärkte
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Optiker
  • Hörakustiker
  • Tankstellen
  • Stellen des Zeitungsverkaufs
  • Buchhandlungen
  • Blumenfachgeschäfte
  • Tierbedarfsmärkte
  • Futtermittelmärkte
  • Bau- und Gartenmärkte (auch der Weihnachtsbaumverkauf)
  • Großhandel

2G-plus in vielen Bereichen

In folgenden Bereichen gilt 2G plus (hier brauchen also auch Geimpfte und Genesene zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnelltest):

• Kulturveranstaltungen (Oper, Theater, Konzerte etc.)
• Sportveranstaltungen (als Zuschauer)
• Messen, Tagungen, Kongresse
• Freizeiteinrichtungen (z. B. Zoos, botanischen Gärten, Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoorspielplätze etc.)
• Private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten (z. B. Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage etc.), soweit nicht Gastronomie.
• Besuche in Senioren- und Pflegeheimen

2G-plus-Ausnahme für Geboosterte

Wer drei Mal gegen das Coronavirus geimpft, also geboostert ist, hat ab 15. Dezember 2021 auch ohne zusätzlichen Test Zugang zu Kultur- und Sportveranstaltungen oder Freizeiteinrichtungen (Bäder, Saunen, Fitnessstudios). Die Befreiung greift 15 Tage nach der Drittimpfung. Der Booster ersetzt dann bei 2G-plus den Test.

Beim Besuch in Senioren- und Pflegeheimen hingegen müssen auch Geboosterte ein negatives Testergebnis vorlegen.

Ergänzende Regelungen für 2Gplus

Dort, wo 2G plus gilt, finden folgende ergänzende Regelungen Anwendung:
• Es gelten Personenobergrenzen. In Anspruch genommen werden darf indoor wie outdoor maximal 25 % der Kapazität. Messen dürfen nur ein Viertel der bisherigen Besucherzahlen zulassen, also höchstens 12.500 Personen täglich.
• Auch indoor muss bei allen Veranstaltungen durchgängig wieder Maske getragen werden, auch am Platz.
• Außerdem muss zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, der Mindestabstand eingehalten werden. Die Höchstteilnehmerzahl bestimmt sich damit zugleich auch nach der Möglichkeit, den Mindestabstand einzuhalten.
• Für private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten gilt: Außerhalb der Gastronomie besteht eine kapazitätsbezogene Personenobergrenze (25 % oder Mindestabstand). Die Maskenpflicht gilt nicht am Platz (wie in der Gastronomie).

Landesweit gilt außerdem:

• Für die Gastronomie besteht eine Sperrzeit („Sperrstunde“) zwischen 22 Uhr und 5 Uhr.
• Diskos, Clubs, Bordelle und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sowie Schankwirtschaften (Bars) werden geschlossen.
• Jahres- und Weihnachtsmärkte sowie Volksfeste unterbleiben.
• Im Groß- und Einzelhandel gilt eine Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 m2 Ladenfläche.

Schulen

Auch im Schulsport innen ist Maske zu tragen. Für die Testung von Lehrkräften gilt künftig direkt das neue Bundesrecht (§ 28b IfSG) mit täglicher Testpflicht. Ungeimpfte, nicht genesene Lehrkräfte müssen sich danach künftig unter Aufsicht testen lassen. An Schulen, die an Pool-Testungen teilnehmen („Lolli-Tests“) wird ein zusätzlicher Schnelltest am Montagmorgen eingeführt. Dritte, insbesondere Eltern, dürfen das Schulgelände nur betreten, wenn sie geimpft, getestet oder genesen sind (3G).

Kita-Betreuung

In den Kindertagesstätten gilt für die ungeimpften und nicht genesenen Beschäftigten eine tägliche Testpflicht nach § 28b IfSG. Dritte dürfen das Gelände nur betreten, wenn sie geimpft, getestet oder genesen sind (wie in der Schule), außer zur Abgabe oder Abholung der Kinder.

Silvester und Neujahr

Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten. Soweit rechtlich möglich, soll ein Feuerwerksverbot durch die Kommunen auf öffentlichen Plätzen erlassen werden. Der Bund ist aufgefordert, wie im letzten Jahr ein Verkaufsverbot für Pyrotechnik zu erlassen.

Kontaktdatenerhebung teilweise aufgehoben

Seit dem 15. Oktober ist die Kontaktdatenerhebung auf Schwerpunktbereiche mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen beschränkt. Dies sind:

  • alle geschlossenen Veranstaltungen ab 1.000 Personen
  • Clubs, Diskotheken, Bordelle und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sowie gastronomische Angebote mit Tanzmusik
  • körpernahe Dienstleistungen (z. B. Friseure, Masseure)
  • Gemeinschaftsunterkünfte (z. B. Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten).

In allen anderen Bereichen (z.B. Gastronomie ohne laute Tanzmusik und private Feiern in geschlossenen Gesellschaften) entfällt die Kontaktdatenerhebung.

Wer gilt als getestet, genesen, geimpft oder geboostert?

Getestet:
Ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Ausgenommen sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr sowie darüber hinaus Schülerinnen und Schüler, welche bereits im Rahmen des verbindlichen Schulkonzepts regelmäßig getestet werden. Zulässig ist ebenfalls ein negatives Testergebnis eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.

Genesen:
Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal 180 Tage (circa sechs Monate) zurückliegt. Möchten Genesene ihre Erleichterungen von den Corona-Regeln nach Ablauf der 180 Tage behalten, müssen sie sich impfen lassen, wobei eine einmalige Impfung zur Auffrischung des Immunschutzes ausreicht.

Geimpft:
Vollständig gegen Covid-19 geimpft sind Personen, die mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind (derzeit die Impfstoffe von Biontech, Astrazeneca, Moderna, Johnson & Johnson), über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

Geboostert:
Bei einem sogenannten Booster (Verstärker) erhalten vollständig geimpfte Menschen eine weitere Dosis eines zugelassenen Impfstoffs gegen Covid-19. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt hierfür ein mRNA-Vakzin unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verabreicht wurde. Im besten Fall ist es dasselbe, das bereits zur Grundimmunisierung verwendet wurde, also zum Beispiel Impfstoffe der Hersteller Pfizer/BioNTech und Moderna. Als geboostert gelten Personen, die die Auffrischungsimpfung vor mindestens 14 Tagen erhalten haben.

Testzeiten und Testnachweis: Was gilt für Kinder und Jugendliche?

Getesteten Personen stehen (bei allen Ampelfarben) gleich

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag
  • Schülerinnen und Schüler, die regemäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen
  • noch nicht eingeschulte Kinder

Für die Testung von Säuglingen und Kindern wurden am Testzentrum Talavera spezielle Öffnungszeiten eingerichtet:

Die Testung von Kindern unter 6 Jahren erfolgt

montags bis freitags zwischen 17.00 und 19.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 13.00 Uhr.

In diesem Zeitraum steht speziell geschultes Personal für die Abstrichentnahme bei Säuglingen und Kindern bereit. 

Ausnahmen für den Besuch in Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie Kliniken finden Sie in der aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Was gilt es bei der Ein- und Ausreise zu beachten?

Personen, die nach Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich über die Digitale Einreiseanmeldung registrieren. Weitere Informationen können Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes nachlesen. Die Liste der Hochrisikogebiete oder Virusvariantengebiete führt das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seiner Webseite.

Kontakt zum Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg

Bei Fragen hilft das Corona-Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg weiter.
Tel.: 0931 8003-5100 (Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 15.00 Uhr, Freitag von 8.00 - 13.00 Uhr). Sonn- und Feiertage nicht besetzt!

Weitere Informationen


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